Amsterdam Mai 2016

Freitagvormittag 11 Uhr – jetzt wird es aber Zeit dass wir die PC herunterfahren und uns auf den Weg in Richtung Pfalz machen. Zuerst wollen wir in Kandel beim Metzger einkaufen und dann noch kurz nach Lauterburg im Elsass fahren, um dort im Carrefour noch Käse einzukaufen. Am Abend ist dann Grilleinweihung bei Roland und Michaela in Landau angesagt. Pünktlich um 17.00 Uhr trafen wir dann zeitgleich mit Jacques und Wilma in Landau zum Grillfest ein.

Nach der Übernachtung auf dem Aldi Parkplatz ging es dann zusammen mit Jacques und Wilma zusammen in den Hundsrück nach Kastellaun um dort eine kleine Wanderung ´´die Traumschleife Burgstadt-Pfad ´´ zu machen.

Bis Montagmorgen standen wir dann mit unseren Kastenwagen in Reil an der Mosel auf dem dortigen Stellplatz. Sonntags stand eine gemeinsame Radtour nach Traben-Trarbach auf dem Programm, denn es war im Moseltal Autofreier Sonntag angesagt und dadurch konnten die Radfahrer ohne Gefahr auch die ansonsten durch KFZ stark befahrene Moseltalstraße nutzen.

Am Montagmorgen starteten wir dann nach Trier um uns die Stadt mit der Porta Nigra und anzusehen.

Über Luxemburg (des billigen Diesel wegen) führte uns unser Weg dann weiter nach Daun wo wir die Nacht auf einem Wanderparkplatz bei den Maaren verbrachten.

Der nächste Tag überraschte uns allerdings mit Regen. Wir ließen uns davon aber nicht abschrecken und machten eine ca. 2 stündige Wanderung um das Gemünder und Weinfelder (Totenmaar) Maar. Nachmittags ging es dann weiter nach Monschau wo Jacques, Wilma und Sabine noch einen kleinen Stadtrundgang machten. Ich kannte Monschau schon aus früheren Besuchen und kümmerte mich daher ums Abendessen.

Nach einer doch sehr ruhigen Nacht auf dem dortigen Stellplatz der in mitten einer großen Straßenkehre liegt und Ruhe nicht unbedingt zu erwarten war ging unsere Reise weiter nach Belgien zum Hohen Fenn beim Centre Natur Botrange, wo wir gemeinsam noch eine Wanderung machen wollten. Diese Wanderung mussten wir dann aber leider ohne Jacques und Wilma machen, da diese ihre Tagespläne etwas umstellen mussten. Bedingt durch einen Stromausfall im Wohnbereich ihres Kastenwagens fuhren sie nach Aachen um eine Wohnmobilwerkstatt aufzusuchen.

Nach unserer Tour durch das Hohe Fenn fuhren wir dann ohne weiteren Zwischenstopp nach Amsterdam zu dem Wohnmobilstellplatz auf dem Gelände einer ehemaligen Schiffswerft. Dieses Areal wird derzeit kräftig umgestaltet und entwickelt sich dadurch zu einem neuen Anziehungspunkt der Stadt. Dieser Stellplatz liegt für das Erkunden der Innenstadt geradezu ideal, da man bequem zu Fuß an eine Anlegestelle einer Fähre gelangt und kostenlos bis zum Hauptbahnhof fahren kann. Nun muss man nur noch durch den Bahnhof gehen und ist dann schon in der Altstadt.

Im Laufe des Abends trafen dann auch Jacques und Wilma wieder auf uns, leider immer noch noch mit dem Energieproblem an ihrem Kastenwagen. Ihnen wurde vom Händler zwar neue Aufbaubatterien verkauft die Jacques dann selber eingebaut hat, aber das Problem war damit nicht behoben. Zum Glück verfügte der Stellplatz noch über ein paar Plätze mit Stromanschluss und daher war das Problem nicht ganz so störend, denn wenn das Fahrzeug mit Landstrom verbunden wurde funktionierte alles wie gewohnt.

Im Laufe der Nacht und des nächsten Vormittags trafen dann noch Roland und Michaela sowie Evelyn ein mit ihren Fahrzeugen. Das Wochenende konnte starten! Wir verbrachten dann eine schöne Zeit zusammen in einer außergewöhnlichen Stadt, welche uns sofort in ihren Bann geschlagen hat. Meiner Meinung nach ist Amsterdam eine Stadt die man unbedingt gesehen haben muss! Klar begegnet man immer wieder nicht alltägliche Gerüche die von Gras stammen das das dort doch auch nach wie vor nicht nur von Niederländern sondern nach wie vor auch reichlich von den den Touristen konsumiert wird.

Dadurch geniest diese Stadt leider einen nicht gerade sehr positiven Ruf.

Der Donnerstag wurde dazu genutzt uns mal eine Übersicht über die Altstadt zu bekommen und erste Eindrücke zu sammeln. Freitags besuchten wir dann einen Straßenmarkt in dem man vom Gemüse über Fisch und Essen bis hin zu Kleidern alles angeboten wird. Sabine und ich gingen dann am frühen Nachmittag wieder zurück zum Fahrzeug, da wir unseren Hund alleine im Auto zurückgelassen haben um entspannter über den Markt gehen zu können. Abends gingen wir dann nochmals in die Innenstadt, blieben bis weit in die Nacht hinein und genossen den Flair den diese Stadt auch Nachts ausstrahlt.

Der Samstag stand dann für Individualität. Jeder hatte sein eigenes Programm . Sabine und ich machten zusammen mit unserem Hund eine Grachtenfahrt um auch einen Eindruck zu bekommen wie diese Stadt vom Wasser aus wirkt. Dadurch bekamen wir dann auch einige Informationen welche nicht in jedem Reiseführer stehen. Interessant war auch, dass es in Amsterdam über 800.000 Fahrräder gibt und jedes Jahr jedes Zehnte davon entwendet wird. Diese Stadt ist dadurch fest in der Hand der Radfahrer und man muss manchmal schon sehr achtsam sein um nicht von Ihnen angefahren zu werden.

Hier hat nun mal der Radfahrer Vorfahrt und nicht die Fußgänger. Es ist aber außerordentlich interessant mit was für Konstruktionen und Verzierungen die Räder zum Teil ausgestattet sind.

Sonntagvormittag löste sich dann unsere Gemeinschaft auf, Jacques, Wilma, Roland und Michaela traten die Heimreise an. Wir blieben aber noch zwei Tage in Holland und fuhren nach Den Oever wo

das Ijsselmeer in die Nordsee übergeht um uns noch ein wenig den Wind um die Nase wehen zu lassen. Am Abend traf dann auch Evelyn dort ein. Wir blieben dann bis Dienstag in Den Oever und traten dann auch unsere Heimreise an. Mit einem Übernachtungsstopp in Prüm in der Eifel, waren wir am Mittwochabend wieder Zuhause .

Unser Fazit: Die Reise nach Amsterdam und auch nach Den Öever am Ijsselmeer hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir werden wiederkommen!